Psychotherapie als Weg zur Freiheit und Selbstbestimmung

– feministisch, minderheitensensibel, progressiv –

Stephanie Schönstein

Ich bin Stephanie Schönstein, psychologische Psychotherapeutin mit psychodynamischer Ausrichtung. Mein Angebot richtet sich an alle Menschen und besonders an Angehörige von Minderheiten wie PoC, queere Menschen, Kink-Communities und neurodiverse Personen.
Ausgrenzungserfahrungen prägen den Selbstwert und damit die psychische Gesundheit. Die Entwicklung einer Haltung, die Resilienz und Gesundheit fördert, steht im Mittelpunkt.

Ich arbeite in verschiedenen Settings:

Im Einzelsetting geht es um Diagnostik (u. a. ADHS/ADS) und Behandlungsplanung, im Gruppensetting um die Behandlung von psychischen Erkrankungen und im Beratungssetting um Sexualtherapie mit Paaren sowie Beratung für nicht-normative partnerschaftliche Konstellationen.

Psychodynamische Psychotherapie bedeutet für mich eine Orientierung an Jessica Benjamin, Donald Winnicott und Wilfred Bion – Therapie als Ermöglichungsraum, als etwas Drittes, das zwischen Menschen entsteht: ein Sicherheitsraum, in dem neue Erfahrungen gemacht werden können, wo es einen Rahmen gibt, der hält und gehalten wird. Dies baut auf den Grundlagen von Sigmund Freud (die Kraft des Unbewussten, der Konflikt zwischen Wollen und Sollen) und Melanie Klein (wie frühe Beziehungen und deren Wiederholung in der Gegenwart wirken) auf sowie auf neueren Ansätzen wie Heinz Kohut („der Glanz im Auge der Mutter“) und Peter Fonagy (mentalisierungsbasierte Psychotherapie – eigene und fremde Gefühle verstehen).

Mein Angebot

Gruppen, Erfahrungsraum & Selbstentwicklung
Psychodynamische Psychotherapie in interaktionellen Gruppen (nach Bion, Yalom und Foulkes) richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Gruppe dient als sicherer Erfahrungsraum für Selbstentwicklung.

ADHS, Hochbegabung & Co
Hochbegabung, ADHS/ADS und Hochsensibilität – vor allem in der weiblichen Lebensrealität – stehen im Fokus. Das Gefühl, anders zu sein, nicht zu passen oder nicht dazuzugehören, ist weit verbreitet. Frühe Bewältigungsmechanismen können zu Mustern führen, die das heutige Erleben prägen.

Identität, Lust & Selbstbestimmung
Sexualtherapie richtet sich an alle. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Wer bin ich und was / wen / wie begehre ich?
Wie kann ich meine Bedürfnisse konsensuell leben?
Sexuelle Selbstbestimmung wird dabei nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich gedacht: Demokratie beginnt mit der Freiheit zur körperlichen Selbstbestimmung.

Kommunikation, Trauma & Konsens
Beziehungen sind mehr als Zweisamkeit – sie sind Spiegel, Herausforderung und Chance für Wachstum. Für Paare, Gruppen oder nicht-normative Konstellationen geht es um Kommunikation, die Bearbeitung von durch Trauma geprägten Wiederholungsmustern und Konsens als Grundlage für gesunde Dynamiken. Im Mittelpunkt steht eine freie, selbstbestimmte und konsensuelle Gestaltung von Beziehungen.

Ich freue mich auf Sie!

Der therapeutische Rahmen ist queerfreundlich und sexpositiv – alle Identitäten und Orientierungen sind willkommen. Traumasensibel wird dabei stets auf Sicherheit und individuelles Tempo geachtet.

Ich arbeite empathisch, frei von Bewertung und voller Fachlichkeit.